Die sechste Saison der Erner Biker kann man als äusserst erfolgreich bezeichnen. Wir sind sehr zufrieden mit unseren Athleten, 30 Podestplätze davon 12 Siege und 3 Gesamtsiege in den beiden Walliser Rennserien.
Krankheit verhindert Saisonstart.
Nach dem Wintertraining und einer Trainingswoche in Italien waren unsere Fahrer bereit für den Saisonstart.
Doch bei den ersten Rennen lief es nicht wie gewünscht. Yannik Michel hatte mit der Atmung Probleme, wie sich später herausstellte Leistungs-Asthma. Für ihn ein ziemlicher Rückschlag.
Ladina Meier-Ruge konnte schon gar nicht zu den Rennen antreten, auch bei ihr lies die Gesundheit zu wünschen übrig. Krankheitsbefund : Pfeiferisches Drüsenfieber.
Auch für Markus Julier verlief der Start in die neue Saison nicht wie erhofft. Nach dem Unfall vom letzten Jahr brauchte es viel Zeit und Geduld um die Leistung abzurufen, die er sich wünschte.
Kantonale Rennserien
Ob bei der Papival Bike Tour oder im Thömus Bike Cup die Fahrer der Erner Biker gehören zu den Besten.
Nicht weniger als 20 Podestplätze gehen auf das Konto des Teams. Markus Julier wird in der Kategorie Elite ausgezeichneter Dritter in der Gesamtwertung. Bei den Kids gibt es einen dreifachen Sieg in der Kategorie Cross. Bei den Juniorinnen kann Romaine Wenger die Gesamtwertung beider Serien für sich entscheiden.
Aber auch Yannik Michel konnte sich im verlauf der Saison steigern und wird in der Gesamtwertung sehr guter Zweiter.
Grand Raid und Bike Masters
Beim Klassiker der Marathons dem Grand Raid, zeigten Wenger Claudio und Julier Markus Spitzenleistungen. Mit den Rängen 8 und 10 fuhren beide in die Top-Ten. Noch besser lief es in Küblis. Beim Bike Masters ereichte Wenger Claudio auf der kurzen Strecke die drittschnellste Zeit des Tages. Julier Markus wurde nach einem starken Schlussteil ausgezeichneter Siebter.
Beim 30 km Rennen zeigte auch Michel Yannik seine Marathonqualitäten und wurde sehr guter Elfter.
Nachwuchs oder die jungen Wilden
Am Montag ist Training für die Jüngsten. „Eigentlich wollten wir ganz gemütlich mit Techniktraining beginnen, aber von gemütlich war da nichts„ meint Michel Geri. „Die Jungen bringen uns gehörig ins schwitzen!“
„Hier motivieren die Nachwuchsfahrer sich gegenseitig, die Fortschritte sind enorm.“
Dies zeigen auch die Resultate. So belegen die drei Jungs gleich das ganze Podest beim Thömus Bike Cup, aber auch Wenger Dominique steht den Jungs in nichts mehr nach. Sie wird in der Gesamtwertung bei der Kategorie Mega Zweite.
Gute Nachrichten vor der Winterpause
Wie heißt es so schön, nach der Saison ist vor der Saison! Für die Jüngsten ist Winterpause, alle andern beginnen bald einmal mit dem Wintertraining. Für die Motivation ist gesorgt. Zum einen werden die Fahrer in der nächsten Saison mit neuem Material ausgerüstet. „Seit der Teamgründung vor sechs Jahren können wir auf die Unterstützung vom Berg- und Schneesportcenter zählen.“ Und so freuen wir uns, ab nächster Saison auch das passende Outfit zu haben.“
Aber auch die positive Meldung von Swiss Cycling , das Romaine Wenger weiterhin der U17 Nationalmannschaft angehört, und dies obwohl Swiss Cycling die Kaderzahlen massiv reduzieren muss. Viele Kader waren zu breit und beinhalteten mehr als nur die Spitze. Anstelle von 324 Athleten/innen werden es noch ca. 215 sein.
In der Turnhalle Ernen begrüsste am Freitagabend das Team Erner-Biker, die Teilnehmer des Thömus MTB Cup zur Preisverteilung.
Die Erner-Biker stellten mit insgesamt 8 Podestplätzen das erfolgreichste Team in der Oberwalliser Bikeserie. Besonders in den Kids-Kategorien räumten die Fahrerinnen und Fahrer vom Erner Team mächtig ab.
Dreifach Erfolg durch Janis, Raphael und Jan in der Kat. Cross und ein 2. Rang von Dominique bei den Megas.
Auch die Kategorie Juniorinnen wurde eine Beute für die Erner-Biker. Romaine siegte überlegen. 2. Rang für Yannik bei den Junioren, 3. Rang für Masters Fahrer Odilo und ein 3. Rang in der Kategorie Elite für Markus. – Ein toller Erfolg für die Erner-Biker.
In der Gesamtwertung auf dem Podest, dies war für die Saison 08 eines der Ziele von Romaine. Umso schöner das es am Schluss gar für den Gesamtsieg reichte!
So fand gestern in Miége die Preisverteilung der diesjährigen Papival Bike Tour statt.
Auch eine handvoll Oberwalliser Biker waren dabei.
Bei einem guten Glas Wein wurde auf die gelungene Saison angestoßen, rege diskutiert und viel gelacht.
Zum guten Glück landete der Hauptpreis vom Losverkauf ins Unterwallis, ansonsten hätte der oder die Gewinnerin des Bikes, die Heimreise auf zwei Rädern angetreten!
Das natürlich nicht, nur gereinigt und im Schrank verstaut.
Denn für unsere Rennfahrer ist erst einmal Pause angesagt, also Füße hochlagern und entspannen.
Für uns Teamverantwortliche gibt es ja noch genügend andere Arbeit.
Zuerst einmal die Vorbereitungen für das Wintertraining, aber auch für die neue Saison gibt es wieder so einiges zu erledigen!
Bevor wir die Saison 09 starten, möchten wir die vergangene Bike Saison gebührend abschließen.
Dies mit dem Abschlussabend des Thömus Bike Cup in der Turnhalle in Ernen am 7.November.
Wir freuen uns die Bikerfamilie in unserem Dorf zu begrüßen und wünschen schon jetzt allen eine schöne end of season Party
In der Walliser Kantonshauptstadt fand am letzten Samstag zum zweiten Mal ein ganz besonderes Bikerennen statt. Die ganze Strecke auf Asphalt, keine 30 Höhenmeter pro Runde und eine Rundenlänge von 2.4 Kilometern. Als Biker schluckt man bei diesen Angaben zuerst einmal trocken, schüttelt ungläubig den Kopf und traut der ganzen Sache nicht so recht. Das sind Angaben welche eher zu einem Rennvelokriterium als zu einem „Bergvelorennen“ passen. Doch als Biker ist man ja flexibel.
Streckenbesichtigung: Eines ist jetzt klar. Das Rennen wird knallhart und die Ecken, Kurven, die Strassenlampen und die Gartenrestaurants in der Fussgängerzone werden für Aktion sorgen.
So kam es dann auch. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war hoch, (33km/h)die Stimmung grossartig, die Reifen der Spitzenfahrer schmal und ohne Profil.
Marki hat richtig gepowert und ist förmlich durch die Gassen der Sittener Altstadt geflogen, hat keine Strassenlampe erwischt und ist an 5. Stelle über die Ziellinie gedonnert. Grossartig!
Bein letzten Rennen der Saison der erste Start. Nach vielen gesundheitlichen Problemen ist Ladina wieder mal aufs Bike gestiegen – und das sehr erfolgreich. Rang 2 bei den Juniorinnen.
Romaine und Yannik hatten eine Woche „Berner Schulsportlager“ hinter sich. Das heisst täglich 5 Stunden Sport in verschiedenen Disziplinen. Beide klagten vor dem Start über Müdigkeit und Muskelkater. Romaine hat alles gut verdaut. Der 3. Sieg in der Papival Biketour und zugleich 1. Rang in der Gesamtwertung.
Yannik hatte mehr zu beissen. Als Leichtgewicht ist man auf flachen Rennstrecken sowieso nicht gerade bevorteilt. Er schlug sich aber sehr gut und wurde 13. bei den Junioren.
Auch Odilo und Geri machten sich daran durch die Strassen von Sitten zu düsen. Odilo gelang das recht gut. 15. Rang. Über die Leistung vom Geri wird geschwiegen-:)
Bereits am Nachmittag, das Rennen für den Nachwuch. Janis, Jan und Raphael waren gleichzeitig unterwegs. Irgendwie hatten die Fahrer nicht ganz die gleiche Rundenzahl wie der Veranstalter vorgesehen. Zum grossen Erstaunen unserer Fahrer wurde das Rennen, während es im Gang war, so mal um eine Runde verlängert. Dies brachte alle taktischen Varianten zum scheitern und so klassierten sich Janis auf Rang 4, Jan Rang 6 und Raphael auf Rang 7. Bravo
Von den Vorkommnissen des Rennens der Jungs gewarnt, war Dominique nicht sonderlich überrascht, dass auch sie eine „Ehrenrunde“ anhängen musste. 1. Rang Kat. Mega. Einfach „Mega“
Vor einigen Jahren waren die beiden Teamsenioren der Erner-Biker Odilo und Geri oft bei Bikerennen im Kanton Freiburg anzutreffen. Diese Rennen hatten allesamt ein besonderes Flair. Sehr viele Teilnehmer, schnelle Strecken, kurze, knackige Steigungen und eine hektische Betriebsamkeit.
Am Samstag machten sich die Erner-Biker Marki und Yannik auf nach Grandvillard zum Openbike. Am Startort war dann klar, bei diesem Bikerennen haben die Veranstalter nicht mit Teilnehmerschwund zu rechnen. Über 1200 Fahrerinnen und Fahrer. Ein tolles Bikefest!
Marki und Yannik kannten die Strecke absolut nicht. Laut Streckenprofil war ein fortwährendes Auf und Ab zu erwarten. Zudem war klar, dass in den Laubwäldern mit tiefem Boden zu rechnen ist.
13:05 Start für Markus über 45 km. Nach einer unruhigen Nacht mit Magenbeschwerden war unser U 23 Fahrer sich seiner Sache nicht so sicher. Der Magen meldete sich dann ab und zu auch im Rennen. Wenn die Form stimmt macht das aber anscheinend nicht soviel aus. Tolles Rennen - Rang 6.
Yannik hatte 2 Rennen zu bestreiten. Ein Rennen in der länge von 100 Meter, das andere 18km. 15 Minuten vor dem Vorstart standen schon etwa 70 Fahrerinnen und Fahrer an der Startlinie. Also hiess es aufholen. Von Position 70 auf 30 - Vorstart bis zur Startlinie, dann nach dem Startschuss in 300 Metern unter die besten 10. Im Ziel Rang 4 in der Kategorie Mega. Ein Topresultat!
Tiefhängende Wolken, Nebelschwaden, strömender Regen und Temperaturen unter 10°C. Richtiges Wetter um daheim in der warmen Stube ein währschaftes Fondue zu geniessen.
Wer jetzt denkt, die Erner-Biker hätten an diesem verregneten Wochenende gemütlich zuhause gesessen, der irrt sich!
Marki, Romaine, Yannik, Dominique und Jan haben ihr ganz spezielles “Fondue” im Kanton Uri genossen. Das 6. Crosscountry Rennen auf dem Selderboden in Silenen ist bei trockenen Verhältnissen eine sehr schnelle Angelegenheit. Zum zähen „Fondue“ wurde der Rundkurs durch den tagelangen starken Regen. Das Nass vom Himmel setzte der Strecke dermassen zu, dass zum Start der Elitekategorie die spektakuläre Bachüberquerung wegen dem immer stärker anschwellenden Wasser gesperrt werden musste.
Die Erner-Biker liessen sich von den schwierigen Verhältnissen nicht gross beeindrucken.
Jan startete entschlossen und führte das Feld fast über die Hälfte des Rennes an. Nach einer sehr guten Fahrt erreicht er in seiner Kategorie den 4. Rang.
Dominique startete zusammen mit Yannik in der Kategorie Mega. Sie schlug sich beachtlich und wurde 2.
Yannik stahlte ob den nassen Verhältnissen wie ein kleines Kernkraftwerk. Von einer schlechten Startposition aus, schloss er nach einer halben Runde zur Spitzengruppe auf. Der immer glätter werdende Parcours warf dann aber in der zweiten Runde Yannik von seinem Gerät. Mit viel Einsatz holte er die vor ihm liegenden Fahrer kurz vor dem Ziel wieder ein. Zum Überholen fehlte dann etwas die Kraft. Rang 6.
Seltsames hat beim Rennen von Romaine ereignet. 3 Minuten bis zum Start – und kein Mensch an der Startlinie. Der Grund: In der Zwischenzeit regnete es so heftig, das sogar die Regenwürmer Jacken trugen. Trotzdem ging das Rennen los. Von Runde zu Runde wurde der Boden tiefer und die Strecke morastiger. „Romanie“ (das ist der urnerische Namen für Romaine) liess sich weder von den Verhältnissen noch von der immer wieder neu dem Wasserlauf im Bachbett angepassten Streckenführung aus dem Konzept bringen. Gut gekämpft und mit Rang 2 belohnt.
13:00 Start zum Eliterennen. Für Marki das erste echte Crosscountry Rennen seit langem. Für unseren Langstrecken Spezialist also ein echter Sprint. Wie wir von Marki gewohnt sind, wurde er mit jeder Runde besser. Mittlerweile war die Strecke knöcheltief aufgeweicht, das Bachbett gesperrt und die Fahrer hatten alle die gleichen erdfarbenen Trikots (oder war das der Dreck) an. Markus wurde im Zielsprint um Reifenbreite im Kampf um Rang 4 geschlagen. Mit einer glücklicheren Reifenwahl, wäre noch mehr drin gelegen
Der Rasen auf dem Berner Gurten hatte diesen Sommer einiges zu ertragen. Das traditionelle Openair war teilweise eine ziemlich nasse Angelegenheit, was dem Gras nicht allzu gut bekam.
Neu eingesät, sah die Gurtenwiese am Samstag richtig schön aus. Schon bei der Besichtigung des technisch anspruchsvollen und sonst schon sehr harten Rundkurses war klar, dass es auf dem weichen Grasteppich im Start – Zielgebiet richtig zäh werden würde.
Yannik und Romaine können in Fahrtechnik und Linienwahl absolut mit der nationalen Spitze mithalten. Die schwierigen, oft auch viel Mut erforderlichen Streckenabschnitte stellten unsere Fahrer vor keine grossen Probleme. Mehr Mühe hatten Beide mit dem horrenden Anfangstempo und der hohen Intensität mit welcher die Rennen in der Schweizer Top Liga gefahren wurde.
Nach viel Einsatz und tollem Kampf erreichte Romaine einen für sie sehr wichtigen 8. Rang, welcher unsere Hard-Fahrerin in der Gesamtwertung unter die ersten 10 vorrücken liess.
Für Yannik hätte das Rennen ruhig noch die eine oder andere Runde länger dauern können. Nach zwei knallharten Startrunden auf dem Gurtenrasen, kam Yannik mit zunehmender Renndauer so richtig in Fahrt und erreichte in einem „sackstark“ besetzten Feld den guten 44. Rang.
Nur eine Woche nach dem Grand Raid, war für Claudio schon wieder Race Day. Diesmal galt es, mit dem Rennvelo die Steigung zwischen Visp und Visperterminen möglichst schnell zurückzulegen.
Wer jetzt glaubt, Claudio hätte noch an den Strapazen vom Grand Raid zu knabbern, der hat sich gehörig geirrt. In einer tollen Zeit erreichte der Erner-Biker als schnellster Oberwalliser das Ziel in Visperterminen. Gratulation.
Mit am Start war auch Romaine, welche die Fahrt nach Visperterminen als rennmässiges Training nutzte.
Ein glückliches Händchen bewiesen die Organisatoren des Grand Raid. Aufgrund des nicht gerade sehr optimistischen Wetterberichts hat man kurzfristig das Rennen von Samstag auf Sonntag verschoben. Statt bei nassen Verhältnissen am Samstag, konnten sich die Fahrerinnen und Fahrer am Sonntag an einem „bombastischen“ Tag erfreuen.
Dem Wetter angepasst haben sich auch die beiden Erner-Biker Claudio und Marki, welche die Strecke zwischen Hérémence und Grimentz unter die stollenbesetzen Räder nahmen.
In Evolène, am Fusse des langen Anstieges über Eison, La Vieille auf den Pas de Lona passierte Marki als 13. Zu diesem Zeitpunkt war Claudio, der gar an 5. Stelle Evolène passierte schon im Aufstieg nach Eison. Claudio fuhr sein regelmässiges Tempo weiter überstand dieses Jahr auch die Abfahrt nach Grimentz ohne Defekt und wurde hervorragender 8. (7. Kat.)
Dass Markus ein Mann für die zweite Rennhälfte ist, wissen wir inzwischen. Die drittbeste Zeit zwischen Eison und La Vieille war dann aber doch „der Hammer“. Mit dieser super Fahrt im zweiten Streckenteil war sein Rückstand auf Claudio im Ziel auf unter 2 Minuten gesunken. Rang 10 (9.Kat.)
2 Erner-Biker am Start, 2 Erner-Biker in den top Ten. Jungs, das habt ihr super gemacht.
„Ultime Test“ So steht es in der Ausschreibung zum Papival-Rennen in Nax. Eine Woche vor dem Grand Raid testeten ca.160 hochmotivierte Bikerinnen und Biker ihren Formstand. Beim 24 km langen, fast ausschliesslich über Forststrassen führenden Kurs, bei dem die grösste technische Herausforderung das Aufsteigen auf das Bike ist, konnte also so richtig „gepowert“ werden.
Die Erner-Biker waren mit ihren 4 stärksten Fahrerinnen und Fahrern am Start. Marki und Claudio, beide mit dem Ziel eine gute „Generalprobe“ für den Grand Raid zu absolvieren, Romaine um dem Gesamtsieg bei der Papival Bike-Tour zu sichern und Yannik wollte wieder mal ein gutes Rennen zeigen.
Das Rennen: Wie erwartet war der Start sehr schnell. Marki und Claudio konnten einen guten Rhythmus finden und waren stets in den vordersten Positionen anzutreffen. Rang 10 für Markus und Rang 13 für Claudio. Der Grand Raid kann kommen.
Romaine hatte nach dem schnellen Start einige harte Momente zu überstehen, erholte sich dann prächtig und fuhr mit aufs Podest. Rang 2.
Eine kluge Renneinteilung, viel Kampfgeist und gute Beine. Das Resultat: Eine Bombenzeit für Yannik. In seinem bis jetzt absolut besten Rennen in dieser Saison erreichte Yannik mit nur wenig Rückstand den Rang 11 bei den Junioren.
Dieses Jahr war ich das erste Mal am Simplon Race dabei. Zu meiner Überraschung wurde die Strecke geändert und wir fuhren von Brig zur Abzweigung Rosswaldstrasse. Bis dorthin sind es 10Km und 570hm. Leider hatte es sehr wenig mit einer Cross Country- Strecke zu tun, es war eher ein Bergrennen. Das Rennen war sehr anstrengend und es war ziemlich warm, so war ich umso glücklicher als ich ins Ziel kam.
Am Abend bekam ich dann ein Superpreis: Unterhosen in der Grösse L!!
Die Papival Bike –Serie erfreut sich im Wallis grosser Beliebtheit. Über 150 Teilnehmer, knackige Strecken, ein tolles Ambiente. Eine richtige Erfolgsgeschichte.
Eine richtige Erfolgsgeschichte auch für die Erner-Biker. Obwohl einigen Erner-Bikern noch die Strapazen vom letzten Wochenende in den Knochen steckte, zeigten allesamt sehr gute Leistungen. Auf der recht „knackigen“ Strecke zwischen Ayent und Anzere galt es in den Steigungen einen guten Rhythmus zu finden und dann in der langen Abfahrt um jede Sekunde zu kämpfen.
Mit Rang 7 in der Elitekategorie hat Marki gezeigt, dass er zu den schnellsten Bikern im Wallis gehört.
Schnell waren auch unsere beiden Junioren unterwegs. Yannik Rang 11 bei den Junioren. Für Romaine der zweite Sieg bei den Juniorinnen. Der Gesamtsieg in der Serie ist für Romaine nun zum greifen nah!
Einen ganz harten Kampf erlebten auch die beiden Teamsenioren. Odilo Rang 15 und Geri Rang 10.
Es war Regen angesagt. Für die meisten Teilnehmer am Bike-Masters in Küblis nicht gerade eine schöne Vorstellung. Der Regen kam dann auch – aber bis dahin waren alle Erner-Biker bereits im Ziel, verpflegt und geduscht.
Fahrerinnen und Fahrer welche zu ersten Mal beim Bike Masters am Start sind, haben meistens das Ziel anzukommen. Dies trifft nicht ganz auf Claudio zu. Von einer nicht ganz optimalen Startposition ins Rennen gegangen, schloss der Erner-Biker nach 3km zur Spitzengruppe auf und bestimmte von da an das Renngeschehen. Eine kleine Schwäche im Aufstieg nach Klosters bremste Claudio`s Vorwärtsdrang etwas, konnte ihn aber nicht daran hindern als 3. (Rang 1 Herren 1) auf der 75km Strecke über die Ziellinie zu fahren. Grosse Klasse!
Nach einem etwas verhaltenem Start gab Marki ab Saas richtig Gas. 4. Zeit Saas- Schiffer und 3. Zeit Schiffer-Ziel . Am Ziel 13.Gesamtrang und Rang 7 in der Kategorie Lizenz.
30km. lang war die Strecke für Yannik, Geri und Gastfahrerin Iris aus Deutschland. Yannik gab eine Zeit von 2:10 als Ziel an. Ein ehrgeiziges Vorhaben! Der Start war schnell und die Steigung zur Madrisa hart. Dann aber fand unser Jüngster seine Rhythmus und flog in der Folge förmlich die Steigung nach Schiffer hinauf. Die Zeit im Ziel: 2:09 und Rang 11 bei den Junioren.
Geri mit in einer Zeit von 2:10 und Iris in einer für sie hervorragenden Zeit von 2:39 rundeten das äusserst erfolgreiche Bike Masters für die Erner-Biker ab.
Zu einem guten Pflaster für die Erner-Biker scheint sich der Aletsch Bikemarathon zu entwickeln. 5 Erner-Biker am Start und 5 Erner-Biker auf dem Podest. Eine wahrlich „heftige“ Ausbeute.
Claudio und Marki mischten von Anfang an ganz vorne mit. In Ernen erschien Claudio gar als Erster, dicht gefolgt vom späteren Sieger, dem Elite-Fahrer Arnold Marco. Wenig später „donnerte“ auch schon Marki an 4. Stelle liegend das Ernerfeld hinunter. In Martisberg waren dann die endgültigen Positionen bezogen. 2. Rang für Claudio in der Gesamtwertung und 1. Rang in der Kategorie Fun. Marki fuhr als 4. über die Ziellinie – Rang 3 in der Kategorie U23.
Von der jungen Garde waren Raphael, Janis und Enja am Start. Doppelsieg durch Raphael und Janis in der Kategorie Cross und der erste Podestplatz für Enja bei den Jüngsten. Platz 3.
2 Rennen in 3 Tagen ist an sich schon „dicke Post“. Claudio und Mark scheint das jedoch eher zu beflügeln als zu bremsen.
Sieg im Rennvelorennen Susten – Leukerbad und ein hervorragender 2. Rang beim Papivalrennen in Vercorin. Das ist die Beute von Claudio.
Am Sonntag im tiefen Morast von Estaveyer le Lac inmitten der Schweizer Langstreckenelite und gestern Rang 5 in Vercorin. Das ist die Beute von Marki.
Für Romaine und Yannik wars eine „normale“ Woche mit einem Rennen. Die Formkurve von Romaine zeit steil nach oben. Erster Sieg in der Papival Bike tour und Übernahme des „gelben Trikot“ Gratulation.
Yannik erreicht mit einer käpferischen Leistung trotz einiger gesundheitlicher Probleme den guten 11. Rang.
Odilo mit Rang 15 und Geri mit Rang 20 rundeten die guten Ergebnisse der Erner-Biker ab.
13-11-11-11-4-2, das ist keine Kombination für ein Tresorschloss. Das sind die Ränge der Erner-Biker am Papival-Rennen in Montana.
Eine wunderschöne aber knallharte Strecke lockte rund 150 Fahrerinnen und Fahrer am Mittwochabend in den Touristenort Montana. Die Erner-Biker, Yannik, Romaine, Marki, Claudio, Odilo und Geri gaben allesamt richtig Gas.
Yannik zeigte sein bestes Rennen in der bisherigen Saison. Rang 11 bei den Junioren mit einer Bombenzeit. Romaine, mit einem weiteren tollen Podesplatz zeigte was in ihr steckt.
Claudio und Marki sind beide in einer bemerkenswerten Form. Nach dem harten Rennen vom Samstag und trotz müder Beine holten sie sich die Ränge 4 (Claudio) und 11 (Marki) in der Elite Kategorie.
Bei den Master „erkämpfte“ sich Odilo mit einer tollen Leistung Rang 11. Für mich (Geri) blieb dann ein 13. Rang übrig.
Am Samstag Nachmittag starteten Claudi und ich (Marki) zum Face Nord in Saillon. Dieses tückische Rennen gehört der Rohne Trophy an. Nach dem Start ging’s zuerst 10km flach um danach in den brutalen Anstieg zu fahren. Die rund 1000 Höhenmeter am Stück waren mittels 26 Kehren zu bewältigen. Zuoberst angekommen wartete eine Autobahnähnliche Abfahrt auf die Fahrer. Ich konnte mich mit der steilen Steigung nicht richtig anfreunden, wurde aber dank einem sehr guten Downhill noch 13. Claudi hingegen flog regelrecht den Anstieg hinauf und wurde sensationeller dritter. Damit zeigte Claudi, dass er sich langsam der Topform nähert. Schöne Aussichten für das Rennen vom Mittwoch in Montana.
Bei praktisch Windstillen Verhältnissen (was im Oberwallis sehr selten ist) startete ich mit Michi Hallenbarter vom Team Stevens Wallis am Sonntag Morgen um 9.20 zum Paarzeitfahren. Wir haben so hervorragend miteinander harmoniert, das wir bis ins Ziel unsere Ablösungen fahren konnten und nicht einer länger führen musste als der andere. So fuhren wir auf den 38km zwischen Visp und Susten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 44.5km/h die zweitbeste Tageszeit heraus. Michi und ich haben das absolute Maximum herausgeholt, abgesehen von heftigen Startproblemen, dennoch war gegen die Tagessieger Namens Gwerder und Furrer kein Kraut gewachsen.
50Minuten am absoluten Limit zu fahren ohne eine Sekunde Erholung war ausserdem sicherlich auch ein gutes Training für weitere Rennen.
Mit etlichen Zwischenfällen mussten die Erner-Biker beim 2. Papival Bike Rennen in Susten zurechtkommen.
Schon beim Rennen der Kids am Nachmittag, mussten Enja, Janis und Jan den Boden aus der Nähe anschauen. Alle drei wurden in aussichtsreichen Positionen durch Stürze zurückgeworfen. Nach hartem Kampf konnten sie sich aber wieder nach vorne kämpfen und erzielten sehr gute Resultate. Raphael, von solchen Zwischenfällen verschont, musste sich im Spurt um Rang 3 knapp geschlagen geben. Ein „sauberes“ Rennen auch für Dominique. Gute Leistung in der Kategorie Mega.
6 Erner-Biker waren neben einem Weltmeister (Balz Weber), einem Olympiamedaillen – Gewinner, (Jean-Christpoh Guinchard) einer Weltcupsiegerin (Marielle Saner) und 150 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der grossen Strecke am Start. Auch hier gab’s Zwischenfälle. Marki und Yannik, beide nach einem hervorragenden Start, demontierten das Schaltwerk (Marki) oder gleich Schaltwerk und Kette (Yannik).
Für Romaine, Claudio, Odilo und Geri verlief das Rennen problemlos. Romaine auf dem Podium, Claudio und Geri in den Top-ten und Odilo knapp dahinter. Die Bilanz kann sich sehen lasen. Hier die komplette Rangliste.
25 Runden a 2.5km waren am GP rund um Visp für die Fahrer des Oberwallisercups zu absolvieren. Die Runde war abgesehen von einem minimal kurzen Anstieg flach und mit reichlich heiklen Kurven gespickt. Vom Start an ging es voll zur Sache, schnell bildete sich an der Spitze das Hauptfeld mit den rund 15 stärksten Fahrern. Das Rennen war extrem hart da sicherlich jeder mindestens einmal sein Glück versuchte und einen Ausreissversuch startete, doch es war unmöglich auf dem Topfebenen Kurs ein entscheidendes Loch Aufzureissen und dann das Tempo hoch genug zuhalten. Als ich in der 15 Runde einen Vorstoss versuchen wollte, touchierte mich Trainingskollege Alex Lamberix aus Fiesch und kam heftig zu Fall wobei er noch gleich 3 weitere Fahrer mit sich auf den harten Asphalt riss. Doch das war noch nicht alles, in der 4. Letzten Runde drückte es Claudio in einer Kurve den Pneu von der Felge, wobei auch er heftig auf den Rücken stürzte. In der letzten Runde war die Spitze immer noch beisammen und so sollte ein Zielsprint entscheiden, bei dem ich mich nur von einem Fahrer aus meiner Kategorie geschlagen geben musste.
225 Teilnehmer an einem Bikerennen am Mittwochabend. Das war der erste Lauf der Papival Biketour in Chalais !
Das Rennen aus der Sicht eines Erner-Bikers : (Geri)
18 :45 Start. Das Feld setzt sich in Bewegung. Es wird gestossen und gerempelt. Nach 200 Meter die erste Kurve. 90° nach links. Der erste Sturz im Feld. 150 Meter weiter, ein Kreisel – alles geht gut. Abzweigung auf einen Feldweg. Bremsen kreischen, es staubt und schon wieder liegen 2 Fahrer auf dem Boden. Jetzt wird’s schnell. Auf dem Feldweg zieht sich das Feld in die Länge. Jetzt kann ich richtig Gas geben. Die Beine sind gut und ich kann viele Fahrer überhohlen. Die nächste 90° Kurve, kurz schauen, innen durch und voll in die Pedale treten. Am Strassenrand liegt wieder ein Fahrer. Das Feld ist schon stark in die Länge gezogen und es gibt mehr Platz. Ich habe mich etwa bis auf die 20. Position vorgearbeitet und bin jetzt richtig im Rennfieber. Plötzlich ein Rattern am meinem Bike. Ich kann nicht sehen was es ist. 500 Meter später ist dann mein Rennen zu Ende. Ein 5cm Nagel hat sich quer durch meinen Hinterreifen gebohrt. Pech ! Jetzt habe ich Zeit die anderen Erner-Biker anzufeuern.
Claudio kommt kurz nach der Spitzengruppe ins Ziel. Rang 12 in der Elitekategorie. Odilo wird in der Kategorie Masters guter 16. Ein Glanzresultat für Romaine : 2. Rang in der Kategorie Juniorinnen. Herzliche Gratulation
Richtig Vollgas haben die Fahrerinnen und Fahrer beim ersten Rennen zum Thömus MTB Cup in Gamsen. Auf der mehrheitlich flachen und ultraschnellen Strecke wurden spannende Kämpfe um Rangierungen und Positionen ausgetragen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 km/h war es sicher eines der schnellsten Bikerennen, das je im Oberwallis gefahren wurde.
Mit dabei, nicht weniger als 8 Erner-Biker im Alter von 6 bis 44 Jahren. Alle haben richtig fest zugelangt. Enja hat bei ihrem ersten Bikerennen den 5. Rang in der Kategorie Soft erreicht. Bei den „Crossern“ gab es gar einen Doppelsieg für Raphael und Janis. In dieser Kategorie hatte Jan grosses Pech. Nach einer Karambolage kurz nach dem Start musste er das Feld von hinten aufrollen, hat super gekämpft und so den ausgezeichneten 4. Rang erreicht.
Ein Podium auch bei den Megas. Dominique kann nicht nur gut reiten, sie kann auch schnell biken. 3. Rang . Bravo
Romaine hat ihre 6 Runden souverän abgespult. Sieg!
Gar über 10 Runden mussten Markus und Odilo ran. Marki konnte lange mit der Spitze mithalten. Am Ende des Rennens büsste er ein bisschen für seine viele Führungsarbeit. 7. Rang. Odilo kanns immer noch. Nach einer beherzten Fahrt, Rang 4. Bei den Masters.
Die Basler Strecke, ein flacher Kurs mit etlichen künstlichen Hindernissen gespickt, wäre bei trockenen Verhältnissen ein richtiger Hochgeschwindigkeitskurs. Die Verhältnisse waren aber nicht trocken. Der heftige Regen in der Nacht auf Samstag, hat im Wald hinter der Pferderennbahn ein Schlammbad erster Güte angerichtet.
Yannik und der Kurs in Basel stehen miteinander auf „Kriegsfuss“. Nach einer Startkarambolage kam er als einer der letzten aus der Startrunde zurück. Mehr als Rang 37 lag unter diesen Umständen nicht mehr drin.
Ein schwieriges Rennen auch für Romaine. Der schwere Boden machte ihr sichtlich zu schaffen. Nach hartem Kampf schaute Rang 12 heraus.
Nick mag Schlamm nicht. So wurde das erste Saisonrennen für den Hard- Fahrer zu einer „harten Sache“.
Am Sonntag war Markus am Start. Nach einem guten Start, fehlte ihm nach seiner Knieverletzung vom vergangenen Jahr, noch etwas die Kraft. Ein Bruch der Sattelstütze in der Mitte des Rennens liess Markus dann weit zurückfallen.
Für die Erner-Biker war das Rennwochenende eher eine trübe Angelegenheit. Am nächsten Samstag haben die Fahrerinnen und Fahrer dann beim ersten Cup-Rennen im Oberwallis Gelegenheit, die eine oder andere „Scharte“ wieder auszuwetzen.
Die Fahrt zum 2. Swisspowercup Rennen in Winterthur allein war schon ein Ereignis. Kaum durch den Furkatunnel, erwartete uns Winterwetter der feinsten Art. Heftiger Schneefall, Nebel und schneebedeckte Strassen, wie man es im vergangen Winter kaum zu sehen bekommen hat. Das Start- Zielgelände in Winterthur war dann aber doch schneefrei, jedoch alles andere als trocken. Schon nach der Streckenbesichtigung war klar, das wird einen leicht feuchte Angelegenheit. Der lehmige Waldboden war 10cm tief aufgeweicht und vor allem eine 300 Meter lange Abfahrt durch eine Wiese gab den Fahrerinnen und Fahrern zu denken.
Von den Erner-Bikern war Yannik als erster an der Reihe. Die Schlammschlacht gefiel ihm sehr gut und so manövrierte sich unser „Schlammkönig“ gekonnt und schnell durch die heiklen Passagen. Rang 37.
Romaine hat`s lieber wenn es staubt statt spritzt! Vor allem die lange Wiesenabfahrt, in der Zwischenzeit zu einem Kartoffelacker gewandelt, hatte etwas gegen unsere Hard-Fahrerin. Mit kalten Zehen kämpfte sie sich ins Ziel und erreichte den 14. Rang.
Marki war gleichentags in Bern am Start. Auch dort Regen und Kälte. Eine sehr schnelle Strecke, meist auf Forstwegen war zu bewältigen. Der 7. Gesamtrang – ein gutes Ergebnis für Marki.
Saisonauftaktrennen sind immer speziell. Gross ist die Nervosität bei den Fahrerinnen und Fahrern. Gross auch die Spannung und die Erwartungen der Betreuer.
Der diesjährige Saisonauftakt fand in Buchs statt. Nicht weniger als 831 Teilnehmer waren am Start. Die Strecke, technisch nicht allzu schwer, aber mit etlichen “giftigen“ Rampen und einigen glatten Wurzelpassagen war der ideale Ort für den Start zu Swisspower Cup.
Die Erner-Biker, nach dem Trainingslager in Italien, ohne spezielle Rennvorbereitung am Start, zeigten ansprechende Leistungen. Im technischen Bereich konnten Romaine, Yannik und Marki gut mithalten. Im Moment fehlt noch etwas die Spritzigkeit.
Am nächsten Wochenende können unsere Fahrerinnen und Fahrer in Winterthur wieder Gas geben.
Es rattert, knirscht, und rüttelt. Der Schotter knallt erbarmungslos an die Bikes. Die Fahrer sind voll konzentriert, der Adrenalinspiegel hoch. – So fühlen sich die Abfahrten an, welche die Erner-Biker in der letzten Woche am Gardasee genosssen haben.
Wer das Gebiet am nördlichen Gardasee kennt, der weiss, dass vor dem Vergnügen der Abfahrten, meist ein heftiger Anstieg kommt.
Die Erner-Biker haben sich bei guten, wenn auch etwas kalten Bedingungen den letzten Schliff für die in einer Woche beginnende Rennsaison geholt.
Dieses Jahr, eine Woche früher als sonst, geht’s am Sonntag ab nach Italien .Das Trainingslager am Gardasee hat Tradition für die Erner Biker! Bereits zum siebzehnten Mal geht’s Richtung Süden. 1992 waren die vier wackeren Kerle Marco, Dionys , Geri und Odilo zum ersten Mal dort. Bald einmal war klar, wir kommen wieder! Dass dann irgendwann unsere Kinder mit dabei sind, daran dachte jedoch keiner von uns…
Inzwischen sind auch unsere Kids Kenner der Region rund um den Gardasee.
Auf dem Programm stehen lange Trainingseineiten, aber auch Techniktrainings.
Zudem natürlich „größere Berge von Pasta„ und sicher die eine oder andere Runde zur Gelateria.
Leider sind wir dieses Jahr nicht vollzählig, Ladina huscht noch mit den schmalen Latten über die letzten Schneefelder und Nick möchte lieber mit seiner Freundin Ostereier suchen…schade - aber wir andern freuen uns auf eine schöne und hoffentlich Unfallfreie Woche!
Auf dem Bild die Erner-Biker von 1992 – als Ostern noch an einem Wochenende war!!!
In den letzten Wochen haben sich die Erner-Biker intensiv auf die neue Rennsaison vorbereitet. Dank dem guten und warmen Wetter konnten die Fahrerinnen und Fahrer schon viele Kilometer auf dem Rennvelo „abspulen“.
Der 23. / 24. Februar war ein ganz besonderes Wochenende. Yannik, Romaine, Odilo und Geri waren in Markis „Trainingsbasis“ in Feriolo zu Gast. Bei angenehmen Temperaturen wurde eine feine Tour nach Ascona und zurück gefahren.
Ladina und Claudio hatten gar einen harten Renneinsatz. Beim internationalen Gommerlauf war Ladina das schnellste Mädchen der Kategorie U16. Claudio errang in einer super Zeit den 10. Rang in der Elitekategorie. Herzliche Gratulation.
Der Winter ist nicht nur zum Geniessen da. Ein echter Biker muss sich schon früh im Jahr auf die Strapazen der kommenden Saison vorbereiten. Ideal ist natürlich, wenn man das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann.
12 Stunden Sport, verteilt auf ein Wochenende, das geht in die Knochen. Unihockey, Koordinationstraining, Jogging, Spinning und Schneeschuhlaufen. Mit diesen Aktivitäten haben sich die Erner-Biker auseinandergesetzt.
Höhepunkt dieses Wochenende war neben der tollen Verpflegung, die Schneeschuhwanderung zur Galmihornhütte oberhalb von Münster. Ein herrlicher Ausblick aufs Goms war der Lohn für den recht harten Aufstieg. Der Weg zurück nach Münster. Ein mega Spass! (Schneeschulaufen ist nichts für Warmduscher)
Mit einem gemütlichen Abendessen haben die Erner-Biker die Saison 2007 abgeschlossen. Für einmal sind wir nicht zum trainieren oder rennen zusammengekommen. Nein diesmal haben wir uns ganz den Genüssen am tollen Buffet hingegeben.
Ganz ohne „Velo-Kram“ ging’s aber dann trotzdem nicht. In einem kurzen Rückblick haben wir die eine oder andere Begebenheit noch mal miterleben dürfen.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön, an alle, die dem Team Erner-Biker tatkräftig zur Seite stehen.
Wie heisst es doch so schön: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!“ Das gleiche gilt auch für eine ganze Rennsaison. Das Training für die Rennsaison 2008 beginnt am 3. Dezember. Dann heisst es wieder schwitzen, laufen springen!
Als Motivationsspritze fürs ganze Team, hier noch eine erste Erfolgsmeldung für die Saison 2008: Romaine wurde ins U17 Team von Swiss Cycling berufen. Herzliche Gratulation.